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UMWELTVERTRÄGLICH-

KEITSSTUDIE

zum Rückhalteraum Weil – Breisach/Oberrhein

Um einen Hochwasser-Rückhalteraum zwischen Weil am Rhein und  Breisach zu schaffen, sollen große Bereiche tiefergelegt werden. Diese  weitreichenden Eingriffe in Natur und Landschaft müssen nach geltendem  Recht einer Umweltverträglichkeitsprüfung Isteiner Schwellenunterzogen  werden. Das Vorhaben gliedert sich in drei Teilabschnitte. Der  Landschaftsraum wird aktuell nicht mehr überflutet, da sich der Rhein nach  der Regulierung durch Tulla um bis zu 8 m eingrub. Das hatte ein Absinken  des Grundwasserspiegels und – zusammen mit den veränderten  klimatischen Bedingungen – das Absterben der Auevegetation zur Folge.  Heute finden wir hier eine Trockenvegetation mit Mager- und Trockenrasen  sowie wärmeliebenden Wäldern. Die Lebensgemeinschaften besitzen  natur-schutzfachlich landesweite Bedeutung in Baden-Württemberg. Das  Gebiet wurde 2005 als NATURA 2000-Gebiet mit prioritären Arten und  Lebensraumtypen, als Vogelschutzgebiet sowie als Natur- und  Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Rahmen des Vorhabens sollen  die wertvollsten Trockenlebensräume erhalten werden durch eine  Auskiesung geringerwertiger Flächen und damit einer Tieferlegung.  Auelebensräume sollen als Retentionsflächen für einen 200-jährigen  Hochwasserschutz geschaffen werden. Aufgabe der  Umweltverträglichkeitsprüfung war die Prüfung von Varianten,  Eingriffsminimierungen, die Sicherung wertvoller Flächen und Vorkommen,  die Bewertung der verbleibenden Umwelt-wirkungen sowie Vorschläge zur  Flächengestaltung und zu Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen.
Angewandte Geografie und Landschaftsplanung Rastatt Andreas Kühn
Designed by: Petra Kühn

Leistungsumfang   

    Erstellung von Teilbeiträgen zur UVS     Vegetation, Landschaftsbild und Erholung     Vorschläge zu Kompensationsmaßnahmen     Verfahrensbegleitung